Recherche zahlt sich aus – Fördermöglichkeiten für die private PV-Anlage


Das Thema Energie und die damit verbundenen Bemühungen, energieeffizienter zu leben, bricht aufgrund der geopolitischen Situation auch in 2023 nicht ab. Wenn Immobilienbesitzer*innen zu deiner Kundschaft zählen oder diese vielleicht gerade darüber nachdenken, zu kaufen oder zu bauen, dann wirst du nicht darum herum kommen, dich mit energieeffizientem Wohnen zu beschäftigen. Die eigene PV-Anlage auf dem Dach bietet nämlich eine wunderbare Lösung, die gleich zwei wichtige Kriterien erfüllt: Baufamilien können unabhängig eigene Energie erzeugen und sie verhalten sich CO²-neutral und leisten auf diese Weise ihren ganz persönlichen Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele.

 

Fördermittel für Kleinbetriebe werden kaum genutzt: Eine Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit belegt (iga.report), dass es gerade in Kleinbetrieben noch viel Potential nach oben gibt.

Erfolg, Profit und Wettbewerbsfähigkeit funktioniert nur mit einer gesunden Belegschaft – eine wichtige Managementaufgabe. Hier zusammengestellt sind Tipps und Infos für jeden Unternehmer und Chef.

Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter steigert die Qualität der Arbeit und damit auch die Produktivität. Wer sich und seine Mitarbeiter schonen und vor schmerzhaften Problemen oder sogar dauerhaften Schäden schützen möchte, kann bereits mit kleinen Maßnahmen sinnvolle Erleichterung schaffen. Oft haben kleinste Veränderungen eine große Wirkung.

Gerade im Handwerk spüren viele eine enge Verbindung zu ihrer Heimatregion – wir auf dem Dach sind da keine Ausnahme. Da stellt sich die Frage, wie man sich noch ein wenig besser für die Heimatregion engagieren kann. Denn eins ist klar: Wenn es richtig angegangen wird, profitieren vom Engagement in der Region alle.

Selbst im Handwerk sind die Zeiten vorbei, in denen eine starre 40-Stunden-Woche als unangefochtene Selbstverständlichkeit galt. Work-Life-Balance heißt das Zauberwort, das generationenübergreifend an Bedeutung gewinnt. Deswegen überrascht es nicht, dass sich Elternzeit und flexible Arbeitszeitmodelle von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit erfreuen.

Für Betriebe liegt darin sogar eine Chance, als Arbeitgeber an Attraktivität zuzulegen. Das ist in Zeiten, in denen im Dachhandwerk Fachkräfte händeringend gesucht werden, essenziell.

Der Kunde legt bei seinem Bauprojekt Wert auf Nachhaltigkeit – bis zur Dacheindeckung. Wie kann der Dachdecker beraten und woher kann er sein Wissen beziehen?

 

Ärger und Stress auf der Baustelle belasten nicht nur die körperliche Gesundheit der im Handwerk Tätigen. Unstimmigkeit und Unzufriedenheit kratzen auch an der Psyche. Doch dagegen kann man sich wappnen.

Das Handwerk wird auch in Zukunft davon leben, dass man die Arbeit vor Ort und von Hand erledigt. In der Vorbereitung und Dokumentation, beim Planen und Abstimmen dagegen lassen sich bereits viele Tätigkeiten problemlos digitalisieren. Hier kannst du durch zeitgemäße Software und durchdachte Methoden viel Zeit und Mühe sparen.

Der Sommer steht vor der Türe: Sehr zur Freude zahlreicher Sonnenanbeter, Urlaubsbedürftiger und Biergartenliebhaber. Doch nicht jeder brät freiwillig in der Sonne, bei einigen verlangt dies der Beruf. So sind Dachdecker:Innen während der Arbeit im Sommer einiger Gefahren ausgesetzt, darunter UV-Strahlung, Hitzestress und Dehydierung. Bei hohen Temperaturen können die Bedingungen am Dach extrem sein. Wie kann man sich schützen und bestmöglich vorbereiten?

Hitzebelastung – auf sich und andere achten

Es scheint die Sonne, ein toller Sommertag kündigt sich an. Für die Mehrheit der Bevölkerung sind das wundervolle Aussichten. Doch auf dem Dach sieht das ganz anders aus. Die Ziegel können sich enorm aufheizen, sodass die Arbeit auf dem Dach für den Körper zur echten Herausforderung wird.

Schutzhandschuhe sind ein absolutes Muss, wenn die heißen Ziegel angefasst werden sollen, genau wie der Schutz des Körpers über passende Berufskleidung – diese sollte atmungsaktiv und bestenfalls kühlend sein. Berufsbekleidungshersteller bieten auch diverse Kühlwesten an – diese können helfen den Körper nicht zu überhitzen.

Essenziell im Sommer ist ein Hut, der idealerweise Gesicht und Nacken schützt sowie eine Sonnenbrille, die Teile des Gesichts und vor allem auch die Augen bedeckt.

Bei hohen Temperaturen ist es wichtig auf sich selbst, aber auch auf Teammitglieder zu achten: Gegenseitiges Erinnern ans Trinken von Wasser und zum Einlegen kurzer Pausen, idealerweise im Schatten sind immens wichtig. Sollten Ausfallerscheinungen bei einem Teammitglied auftreten, muss dieses sofort auf einem sicheren, schattigen Platz versorgt und medizinische Hilfe angefordert werden.

Ausfallerscheinungen äußern sich etwa in Aussetzern beim Sprechen, wankendem Gang, Krämpfen oder gar Bewusstlosigkeit.

Am besten lässt man es gar nicht erst so weit kommen und sorgt mit passender Ausrüstung und Achtsamkeit auf die Signale des Körpers vor.

Hilfsmittel zum Managen der Hitze

  • Passende Kleidung, nicht oberkörperfrei arbeiten
  • Genügend Wasser oder antialkoholische Getränke
  • Regelmäßige Pausen einlegen, diese je nach Hitzebelastung anpassen
  • Wetterapps
  • UV-Sensoren
  • Aufeinander achten!

UV-Belastung: die unsichtbare Gefahr

In ihrem Berufsleben sind Dachdecker, da sie ja im Freien arbeiten, einer höheren UV-Strahlung ausgesetzt als die meisten anderen Berufe. Deswegen wurden im Jahre 2013 auch bestimmte Hautkrebserkrankungen durch das Sozialgericht Aachen (SG Aachen, Urt. v. 16.3.2012 – S 6 U 63/10) als Berufskrankheit anerkannt.

Wichtig zu wissen ist: UV-Licht ist im Frühling und Sommer besonders stark, auch wenn es noch nicht heiß ist. Deswegen sollte man nie auf einen guten Sonnenschutz verzichten und die Haut möglichst großflächig bedecken.

Doch an welchen Tagen ist die UV-Strahlung besonders intensiv, wenn sich dies nicht alleine von der Hitze abhängig machen lässt? Hier wichtig ist vor allem der sogenannte UV-Index, nach dessen Stärke die Ergreifung von Maßnahmen notwendig ist. Der Index reicht von 1 (gering) bis 11 (extrem).

Es gibt die Möglichkeit zum Kauf von speziellen UV-Sensoren, die die Gefahrenlage anzeigen und deutlich machen welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wer sich lieber digital informieren möchte, hat eine Reihe von Möglichkeiten.

Schützen vor Hautkrebs

  • UV-beständige Kleidung, die den Körper so gut wie möglich bedeckt
  • Gesicht und Kopf schützen (Hüte, Tücher etc.)
  • Sonnencremes mit hohem Schutzfaktor verwenden
  • Regelmäßig beim Hautarzt ein Screening vereinbaren – gerne auch auf Betriebsebene
  • UV-Belastung tagesaktuell klären und zu Spitzenzeiten Pausen einlegen

Akklimatisierung zur Gewöhnung

Niemand sollte sofort, sei es als Azubi oder nach längerer Abwesenheit bei großer Hitze die Regelarbeitszeit auf dem Dach verbringen. Es ist nämlich wichtig, dass der Körper sich erst wieder an die extremen Arbeitsbedingungen gewöhnt.

Laut BG Bau ist es wichtig, die Arbeiten in der Hitze schrittweise über 7 bis 14 Tage zu steigern. Dabei sollen neue oder nach längerer Abwesenheit nicht mehr akklimatisierte Mitarbeiter:Innen mit 20% der Belastung beginnen, erfahrene Mitarbeiter können bei ca. 50% einsteigen.

 

Tools nutzen und sicher arbeiten

Diverse Apps und digitale Plattformen bieten die Möglichkeit, die Hitze und UV-Gefahren am jeweiligen Tag passend auf die Region, in der gearbeitet wird, abzurufen.

Die Nutzung dieser Apps am Vortag oder am Tag der Dacharbeiten sollten zur Routine werden, denn nur wer genau Bescheid weiß, kann sich optimal vorbereiten. Die gängigen Wetter-Apps informieren über das UV-Risiko, gehen aber meist nicht weiter in die Tiefe. Da schaffen spezielle Apps und Lösungen Abhilfe.

Angebot des Deutschen Wetterdienstes

Website:

Auf der Website des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kann man sich regelmäßig über die Stärke des UV-Indexes im jeweiligen Bundesland informieren.

GesundheitsWetter:
Eine weitere Möglichkeit bietet der DWD mit einer GesundheitsWetter-App. Hier wird regelmäßig vor gefährlichen UV-Strahlungen und Hitze gewarnt. Der Download kostet 0,99 Euro.

Newsletter:

Es besteht die Möglichkeit sich zu einem Newsletter anzumelden, der automatisch bei Hitzewarnungen verschickt wird.

Heatshield Website:

Das EU-geförderte Projekt Heat Shield befasst sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen auf Arbeiter, die im Alltag Hitzestress ausgesetzt sind und setzt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Outdoor-Arbeiter in Europa auseinander. Die webbasierte Lösung bietet personalisierte Hitzewarnungen, je nach körperlicher Verfassung. Außerdem wird die Frequenz der Pausen und die richtige Flüssigkeitsmenge angeraten.

Wir müssen mit der Hitze leben

In Zukunft müssen wir mit einer immer intensiveren UV-Strahlung, Hitze und extremen Wetterereignissen rechnen. Das wird auch das Dachhandwerk und die Arbeiten im Freien beeinflussen – deswegen ist hier das richtige Management angeraten.

Wichtig ist es, achtsam mit sich und seinen Mitarbeitern bzw Kollegen umzugehen. Achte auf die Signale deines Körpers und lege lieber eine Pause mehr ein. Achte auf deine Kollegen am Dach und ermahne sie, wenn nötig zu pausieren. Falls es nicht vermieden werden kann, sei darauf vorbereitet, Erste Hilfe zu leisten.

Die Planer der Schichten, sollten auf genügend Flüssigkeitsversorgung achten, sowie die Hauptarbeitszeiten der Belegschaft lieber in den frühen Morgen verlegen. Außerdem muss eine Akklimatisierung eingeplant werden.

MitarbeiterInnen sollten dazu ausgebildet werden, die Signale von Hitzestress zu kennen. Für ein betriebliches Gesundheitsmanagement ist es ratsam, MitarbeiterInnen auch regelmäßig an ein Hautkrebs Screening zu erinnern.

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